Die surrealistischen Filme
Die surrealistischen Filmklassiker stammen von dem Surrelisten Salvador Dali sowie dem Regisseur Luis Bunuel und heißen „Das goldene Zeitalter“ sowie „Ein andalusischer Hund“. Bei dem erst genannte Film kam es 1930 bei einer Aufführung zu einem Skandal. Dort warfen Anhänger einer rechten Gruppierung zahlreiche Tintenbeutel gegen die Leinwand. Ebenso zerstörten Sie viele surrealistische Bilder. Um wieder eine konstante Ruhe zu gewährleisten, hat man sich für einen Verbot des Film entschieden.
Weitere surrealistische Drehbücher schrieben Antonin Artaud, Robert Desnos und Philippe Soupault. Auch der Film „Spellbound“ von Alfred Hitchcock hatte eine surrealistische Szene, denn Salvador Dali gestaltete eine Traumsequenz aus dem Film. Während der surrealistischen Bewegung gab es weitere charakteristische Filme wie Rene Clairs Entr’ acte oder Luis Bunuels L’Age d’Or.
Surrealismus in Spielfilmen
Auch Spielfilm-Regisseure benutzen später die surrealistische Ästhetik in ihrem Filmen. Dies wurde unter anderem in dem Film „Letztes Jahr in Marienbad“ von Alain Resnais sehr deutlich. Ebenfalls stark vom Surrealismus geprägte Filme sind die des Regisseurs Alejandro Jodorowskys aus Chile. Die Titel lauten „Der heilige Berg“ aus dem Jahre 1973, „Fando y Lis“ aus dem Jahre 1967 sowie „El Topo“ aus dem Jahre 1971. In der heutigen Zeit sind vor allem Filme von David Lynch teilweise vom Surrealismus geprägt. Allen voran wären dies die Filme Lost Highway und Eraserhead. Die fiktive Umgebung lässt hier immer wieder die Trennung zwischen Realität und Imagination zerschmelzen. Weitere Filme die surrealistisch angehaucht sind, sind z.B. Roy Anderssons Film „Songs from the Second Floor“, Andrzej Żuławskis Film „Possession“ und Yoshitoshi Abes Film „Serial Experiments Lain“.